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FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE

«Back to the Future»: Mehr Wirkung statt Förderung?

Fribourg
12./13. März 2020

Thema 2020

«Back to the Future»: Mehr Wirkung statt Förderung?

Forum • Kultur und Ökonomie 2020
«Back to the Future»: Mehr Wirkung statt Förderung?

Wieviel Vergangenheit brauchen wir, um die Zukunft zu gestalten? Zur 20. Ausgabe des Forum • Kultur und Ökonomie wagen wir eine kritische Standortbestimmung und einen Gedankensprung in die Zukunft.

Die beiden vergangenen Jahrzehnte haben rasante gesellschaftliche Veränderungen mit sich gebracht. Globale Mobilität, digitale Vernetzung, Urbanisierung und Individualisierung haben auch die Kulturlandschaft entscheidend verändert.

Der Kulturbetrieb ist international stärker vernetzt als je, der Kulturtourismus boomt, Kunsthochschulen schaffen neue Ausbildungsgänge und bilden eine wachsende Zahl junger Kreativer aus, die Kulturindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Kommerzielle und subventionierte Kulturangebote ringen um die Gunst des Publikums und stehen im Wettbewerb um Bedeutung und Mittel. Gleichzeitig beklagen Kulturschaffende ungenügende Erwerbsmöglichkeiten, Kulturinstitutionen kranken an Unterfinanzierung, private Kulturfinanzierer wollen ihren «Return on Investment» belegt sehen, Förderstellen übernehmen zunehmend kuratorische Arbeit. Der Dichtestress hat die Kulturwelt erreicht.

Umso dringlicher wird darum die Überprüfung der traditionellen Förder- und Finanzierungsmodelle. Was etwa würde es bedeuten, wenn wir vermehrt mit Blick auf eine Wirkungskette fördern, also stärker auf die Auswertung und Verbreitung von Projekten fokussieren? Wie würde dies das Rollenverständnis und die strategische Ausrichtung der öffentlichen und privaten Kulturförderung beeinflussen? Die Herausforderungen für die heutige Kulturförderung sind so weitreichend, dass wir uns mit einer neuen Kultur der Zusammenarbeit jenseits herkömmlicher Kompetenzaufteilungen auseinandersetzen müssen. Und eine Diskussion darüber führen, welche Förder- und Finanzierungs-Modelle für eine profilierte Kulturlandschaft zukunftstauglich sind.

Stellen wir uns vor, es wäre 2040! Wie sollen Öffentliche und Private kooperieren, um eine nachhaltige und wirksame Kulturförderung in der Schweiz zu etablieren? Das Forum • Kultur und Ökonomie lädt Sie ein, aktiv mitzudiskutieren: am 12. und 13. März 2020 in Fribourg.

Nur auf Einladung.
Informationen von der Veranstaltung erfolgen hier zu gegebener Zeit.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE (FKÖ) ist ein informeller Zusammenschluss von öffentlichen und privaten Kulturfinanzierenden in der Schweiz. Das Forum verfolgt das Ziel, den Stellenwert der Kultur in der Gesellschaft zu erhöhen wie auch das Verständnis für die Relevanz der Kulturfinanzierung zu stärken. Dazu fordert das FKÖ den Austausch über kulturpolitisch relevante Themen und das gegenseitige Lernen ihrer Mitglieder.

Änderungen vorbehalten.

Ausgangslage

Wieso FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE?

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wurde im Januar 2001 als informeller Zusammenschluss in Montreux gegründet. Es baut auf die Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit seiner Mitglieder und kann laufend erweitert werden.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will das Wissen über die Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichen und politischen Dimensionen im Kulturbereich vertiefen und den Kulturfinanzierern Handlungsoptionen mitgeben.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE will die Rahmenbedingungen für eine genügende und kontinuierliche Finanzierung kultureller Einrichtungen und Projekte durch die öffentliche Hand und Private verbessern.

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE stellt sich zur Aufgabe

  • die gegenseitige Information über die Tätigkeit der Partner zu intensivieren;
  • grosse Projekte mit vereinten Kräften zu ermöglichen;
  • das Zusammenspiel ökonomischer und kultureller Kräfte zu verbessern;
  • durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit eine Plattform für die Kulturfinanzierung in der Schweiz zu bilden.

Konferenz

Das FORUM • KULTUR UND ÖKONOMIE wird von der Konferenz geführt, die für die Aktivitäten des Forums verantwortlich ist. Der Konferenz gehören zurzeit folgende Personen und Institutionen an:

  • Hedy Graber, Präsidentin FKÖ, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
  • Béatrice Demenet-Gugelmann, Generalsekretärin Fondation Nestlé pour l'Art
  • Hans Ulrich Glarner, Quästor und Vorsteher Amt für Kultur, Kanton Bern
  • Jacqueline Falk, Leiterin der Stelle für Kultur der Stadt Zug
  • Rebekka Fässler, SwissFoundations, Verband der Schweizer Förderstiftungen
  • Yves Fischer, stv. Direktor Bundesamt für Kultur
  • Nicole Minder, Leiterin der Abteilung für Kultur des Kantons Waadt, Delegierte KBK
  • Claudia Puppato, Cultural Engagement Manager, Swiss Re Management Ltd
  • Marius Risi, Leiter Amt für Kultur und Sport Kanton Obwalden
  • Natacha Roos, Leiterin Kulturamt, Stadt Freiburg
  • Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
  • Mira Song, Head National Sponsorships, Credit Suisse (Schweiz) AG
  • Björn Wäspe, Managing Director Head Brand Activation, Sponsorship & Events, UBS